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Balkonkraftwerk mit oder ohne Speicher?

Eigenverbrauch, Kosten, Amortisation und Notstrom im Vergleich, und wann sich ein Speicher wirklich lohnt.

Aktualisiert am 24. Oktober 2026 · von Adlan Khatsuev

Ein Speicher lohnt sich, wenn tagsüber kaum jemand zuhause ist und mittags viel Solarstrom ungenutzt ins Netz fließt. Er verschiebt diesen Strom in den Abend und erhöht den Eigenverbrauch deutlich. Weil Speicher aber teuer sind, dauert es länger, bis sich die Anlage bezahlt macht. Wer tagsüber viel Strom verbraucht, fährt ohne Speicher oft günstiger.

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Der Vergleich

Ohne SpeicherMit Speicher
Eigenverbrauchoft 40 bis 70 %oft 70 bis 90 %
Kosteneinige hundert Eurodeutlich mehr, der Speicher kostet oft mehr als das Set
Amortisationmeist 3 bis 6 Jahremeist länger, abhängig vom Speicherpreis
Im Winterkaum ÜberschussSpeicher wird selten voll
Bei Stromausfallschaltet abnur mit Notstrom-Steckdose nutzbar

Welche Lösung passt zu dir?

Wie viel ein Speicher bei deinem Verbrauch bringt, rechnet der Balkonkraftwerk-Rechner mit und ohne Speicher aus.

Speicher für Balkonkraftwerke

Marstek
Marstek B2500D Balkonkraftwerk-Speicher 2,24 kWh
Kapazität
2,24 kWh
Zellchemie
LiFePO4
Erweiterbar bis
6,72 kWh
  • + Viel Kapazität für den Einstieg
  • + Wird einfach zwischen Module und Wechselrichter gesteckt
  • – Braucht einen vorhandenen Mikro-Wechselrichter
Hoymiles
Hoymiles HiBattery AC 1,92 kWh
Kapazität
1,92 kWh
Erweiterbar bis
11,52 kWh
Anschluss
AC-gekoppelt über die Haushaltssteckdose
  • + Arbeitet mit jedem bestehenden Balkonkraftwerk zusammen
  • + Keine Änderung an der Verkabelung der Module
  • – Durch die doppelte Umwandlung mehr Verluste als DC-Speicher, laut Hersteller 86 % im Rundlauf
Anker
Anker SOLIX Solarbank 3 E2700 Pro mit Smart Meter
Kapazität
2,69 kWh
Erweiterbar bis
16,1 kWh
Solareingang
4 MPPT, bis 8 Module
  • + Smart Meter passt die Einspeisung an den Verbrauch an
  • + Notstrom-Steckdose bei Stromausfall
  • – Teuer
Growatt
Growatt NOAH 2000 Speicher 2,048 kWh
Kapazität
2,048 kWh
Zellchemie
LiFePO4
Erweiterbar bis
8,192 kWh (4 Module gestapelt)
  • + Günstiger Speicher mit Platz für vier Module
  • + Stapelbar bis gut 8 kWh
  • – Keine Notstrom-Steckdose genannt
EcoFlow
EcoFlow STREAM Ultra X Speicher 3,84 kWh
Kapazität
3,84 kWh
Zellchemie
LFP
Erweiterbar bis
23 kWh (6 Geräte)
  • + Große Kapazität für Abend und Nacht
  • + Vier Solareingänge plus Anschluss vorhandener Wechselrichter
  • – Schwer und teuer

Für diese Speicher liegen uns keine eigenen Tests vor. Kapazität, Ladezyklen und Wirkungsgrad sind Herstellerangaben, mehr dazu unter So arbeiten wir. Ein Speicher muss im Marktstammdatenregister mit angemeldet werden, siehe Balkonkraftwerk anmelden.

Häufige Fragen

Wird ein Speicher im Winter voll?

Selten. Von November bis Februar erzeugt ein Balkonkraftwerk nur einen Bruchteil des Sommerertrags, und den verbraucht der Haushalt meist direkt. Ein Speicher arbeitet deshalb vor allem von März bis Oktober.

Wie groß sollte der Speicher sein?

Für ein Balkonkraftwerk mit 800 Watt reichen meist 1,5 bis 2,5 kWh. Mehr Kapazität wird im Alltag selten voll und verlängert die Amortisation. Größere Speicher lohnen sich vor allem bei mehr Modulleistung und hohem Abendverbrauch.

Verbraucht ein Speicher selbst Strom?

Ja. Beim Laden und Entladen gehen etwa 10 bis 15 % verloren, dazu kommt ein kleiner Eigenverbrauch der Elektronik. Diese Verluste sind im Balkonkraftwerk-Rechner berücksichtigt.

Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft. Verantwortlich: Adlan Khatsuev.