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Kaufberatung

Welche smarte Steckdose passt zu dir?

Zuerst zählt, womit die Steckdose spricht: mit deinem WLAN, deiner FRITZ!Box oder deinem Smart-Home-System. Danach entscheiden Höchstlast und Einsatzort.

3 Min. Lesezeit · Aktualisiert am 1. November 2026

Kurzantwort: Hast du eine FRITZ!Box, ist eine DECT-Steckdose der einfachste Weg, weil sie sich direkt mit dem Router verbindet. Ohne FRITZ!Box nimmst du eine WLAN-Steckdose, mit Matter, wenn du sie in ein bestehendes Smart Home einbinden willst. Für Geräte mit hoher Leistung wie Heizlüfter oder Wasserkocher prüfst du vorher die Höchstlast.

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WLAN, DECT oder Matter?

Funk Stärken Grenzen
WLAN (2,4 GHz) keine Zentrale nötig, schnell eingerichtet jede Steckdose ist ein Gerät mehr im WLAN, oft an die App des Herstellers gebunden
DECT stabile Verbindung über die FRITZ!Box funktioniert nur mit FRITZ!Box
Matter herstellerübergreifend in Smart-Home-Systemen braucht einen Matter-Controller, Funktionen je nach System verschieden

Eine smarte Steckdose sitzt zwischen Wandsteckdose und Gerät. Sie schaltet das Gerät per App, Zeitplan oder Sprachbefehl und misst dabei den Verbrauch. So siehst du über Wochen, was etwa Waschmaschine, Fernseh-Ecke oder Gefriertruhe wirklich brauchen.

Tapo und Shelly funken laut Hersteller im 2,4-GHz-Band. Dein Router muss dieses Band anbieten, bei den meisten Routern ist es Standard. Die FRITZ!DECT 210 nutzt dagegen die DECT-Funktion der FRITZ!Box, die auch schnurlose Telefone verbindet.

Worauf es beim Kauf ankommt

  • Verbrauchsmessung: Alle vier messen in Echtzeit und zeigen einen Verlauf. Shelly zeigt laut Hersteller zusätzlich Spannung und Strom.
  • Höchstlast: Tapo nennt in der Beschreibung 3.680 W, im Datenblatt aber 7,5 A. Bei FRITZ! stehen 3.450 W und 3.600 W nebeneinander. Für große Verbraucher plane etwas Abstand zur Grenze ein.
  • Lokal oder Cloud: Shelly arbeitet ohne Cloud und bietet MQTT und Webhooks, das ist für Home Assistant und ähnliche Systeme praktisch. Tapo setzt auf die eigene App mit Alexa und Google.
  • Fernzugriff: Die FRITZ!DECT 210 schaltest du laut Hersteller über die MyFRITZ!App auch von unterwegs.
  • Kindersicherung: Tapo und Shelly nennen eine Abdeckung als Berührungsschutz.
  • Eigenverbrauch: Liegt meist unter 1 W, bei vielen Steckdosen summiert sich das trotzdem.

Einsatz und Sicherheit

Sinnvoll sind smarte Steckdosen an Geräten mit festen Zeiten oder hohem Standby: die Fernseh-Ecke nachts aus, eine Teichpumpe nach Plan, die Lichterkette am Abend. An der Waschmaschine zeigt der Verlauf, wie viel ein Programm braucht. Kühlschrank und Gefriertruhe misst du damit nur, abschalten solltest du sie nach Zeitplan nie.

Draußen nimmst du nur ein Modell mit Schutzart für außen, etwa für Teichpumpe oder Weihnachtsbeleuchtung. Steck keine Mehrfachsteckdose mit mehreren großen Verbrauchern hinter eine smarte Steckdose, die Summe muss unter der Höchstlast bleiben.

Zum Ertrag eines Balkonkraftwerks gibt die Tapo P110 nur bedingt Auskunft: Sie misst die Einspeisung laut Hersteller zwar, zeigt sie aber als Verbrauch an. Wie du Standby-Fresser findest und wo Schalten am meisten bringt, steht im Ratgeber Strom sparen im Haushalt.

Pflege und Folgekosten

Installiere Updates über die App, damit Sicherheitslücken geschlossen werden. Für die FRITZ!DECT 210 gibt es laut Hersteller neue Funktionen per kostenlosem Update. Folgekosten entstehen nur durch den Eigenverbrauch.

Unsere Auswahlregel

Hast du eine FRITZ!Box oder willst draußen schalten, nimm eine DECT-Steckdose. Nutzt du ein Smart Home und willst die Daten lokal auswerten, nimm ein Modell mit Matter und offenen Schnittstellen. Willst du nur einzelne Geräte nach Zeitplan schalten, reicht eine einfache WLAN-Steckdose. Musst du den Verbrauch nur einmal prüfen, reicht ein Gerät aus dem Vergleich der Energiekostenmessgeräte. Was die gemessenen Werte im Jahr kosten, rechnet der Stromkosten-Rechner aus.

Smarte Steckdosen im Vergleich

Die wichtigsten Unterschiede der 4 Modelle in unserem Vergleich. Alle Daten, Einsatzbereiche und Grenzen stehen auf der Vergleichsseite.

Merkmale der Modelle im Vergleich
MerkmalTapo P110 WLAN-Steckdose mit VerbrauchsmessungShelly Plug S Gen3FRITZ!DECT 210 Steckdose für drinnen und draußenTapo P115 WLAN-Steckdose mit Verbrauchsmessung
VerbindungWLAN, kein Hub nötigWLAN, Bluetooth, MatterDECT über die FRITZ!BoxWLAN 2,4 GHz, kein Hub nötig
VerbrauchsmessungEchtzeit und Verlauf in der AppEchtzeit, dazu Spannung und StromVerbrauch mit Verlauf in der FRITZ!BoxEchtzeit und Verlauf in der App
Maximale Last3.680 W laut Beschreibung, 7,5 A laut Datenblatt2.500 W3.450 W laut Beschreibung, 3.600 W laut Datenblatt3.680 W, 16 A
PreisklasseEinsteigerMittelklassePremiumEinsteiger
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Bei Tapo und FRITZ! widersprechen sich Beschreibung und Datenblatt bei der Höchstlast, wir nennen beide Werte. Für draußen ist laut Hersteller nur die FRITZ!DECT 210 mit IP44 gedacht. Technische Werte laut Hersteller. Preis und Verfügbarkeit bitte bei Amazon prüfen.

Alle 4 Modelle vergleichen

Häufige Fragen

Wie viel Strom verbraucht eine smarte Steckdose selbst?

Meist unter 1 W, Shelly gibt für den Plug S Gen3 unter 1 W an. Rechenbeispiel: 1 W rund um die Uhr ergibt 8,76 kWh im Jahr, bei 35 ct/kWh rund 3 €. Sinnvoll ist sie deshalb vor allem an Geräten mit spürbarem Standby oder festen Laufzeiten.

Laufen Zeitpläne auch ohne Internet?

Bei der Tapo P110 laufen vorprogrammierte Zeitpläne laut Hersteller auch ohne Internet. Der Shelly Plug S Gen3 arbeitet lokal ohne Cloud. Die FRITZ!DECT 210 schaltet nach den Zeiten, die du in der FRITZ!Box hinterlegst.

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Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft. Verantwortlich: Adlan Khatsuev.